Gastbeitrag · Kopfkino

Die Schulung

Heute habe ich die Ehre, mal wieder einen Gastbeitrag publizieren zu dürfen. Ich danke dir sehr, lieber J. ❤

Du kamst zur Schulung in einem äußerst stilsicheren Business Outfit. Dein Jackett saß tadellos und unterstrich deine weiblichen Formen, der bis kurz unter die Knie reichende Bleistiftrock rundete die Gesamterscheinung genau so gut ab wie die designten, in schwarzem Lack gefertigten High-Heels. Der Raum war parlamentarisch bestuhlt und mit Tischen in jeder Reihe versehen. Der Raum war nicht besonders gut gefüllt, Germurmel von Krankheit oder Vermutungen von gerade noch so abgesprungenen „Frischlingen“ machten sich breit und die Kollegen fantasierten eifrig über diese „gescheiterten“ Existenzen. Da es eine neue Arbeitsstelle und somit auch ein Neubeginn war, wolltest du dich für den Anfang erst mal aus solchen Gesprächen raus halten und dich voll auf die Aufgaben vor dir konzentrieren, weswegen du dich in die letzte Reihe setztest, um möglichst vor Getuschel vom Nachbarn sicher zu sein. Konzentration, ja das war das richtige Stichwort für den heutigen Schulungstag. So großartig du dir deinen Vorsatz auch eingeredet hast, so wenig konntest du ihn durchhalten, bis ich auf den Plan trat. Ebenfalls adrett gekleidet, jedoch etwas sportlicher, stieß ich als Letzter und kurz vor Beginn zu der Gruppe. Sichtlich gelassen ließ ich den Blick durch den Raum schweifen und erblickte dich in der letzten Reihe, alleine sitzend. Wie du es gewohnt warst machte sich ein breites, verschlagenes Grinsen auf meinem Gesicht breit und ich nahm Kurs auf deine Bankreihe, genauer auf den freien Platz neben dir. Eine Mischung aus „Augenrollen“ und positiver Nervosität verfolgte mich aus deinen Augen. In welcher Beziehung wir zueinander standen ist fürs Erste unwichtig, nur so viel, dass es nicht ohne Bedeutung für die Ereignisse ist. Wir begnügten uns mit neckischem Smalltalk, Nichts Tiefgreifendes oder Emotionen Schürendes. Momente später trat auch der Referent auf den Plan und läutete die Schulung ein. Wenn ich schätzen müsste, Mitte 40, altbacken, dennoch weise und definitiv in dem was er macht kompetent. Wie sollte es in der Position auch sonst sein? Die Schulung war trocken, obgleich der Referent versuchte sich deutliche Mühe zur Auflockerung zu geben. Leider liefen die Versuche ins Leere und mehr als müdes Schmunzeln bekam er nicht aus der Gruppe raus. So saßen wir dort, eine Stunde, dann zwei, eifrig aufpassen und jedes noch so wichtige Wort notierend. Aus dem peripheren Blickwinkel konnte ich beobachten, wie du immer wieder, zwischen dem Notieren, nervös zu mir rüber spähtest. Entweder brannte dir irgendwas auf der Seele, zweifelsfrei etwas, was mit dem Stoff zu tun hatte… oder du warst deutlich mit deinen Gedanken abgelenkt. Ich entschied mich für Letzteres und mit dem selben verschlagenen Grinsen wie zu Beginn entwickelte sich ein durchaus haarsträubender Plan in meinem Kopf. Timing und Fingerspitzengefühl, *lach* wie treffend, waren essentiell, um dich aus diesem „Gedankenkorsett“ rauszubekommen. Ich wartete geduldig, bis der Referent zu einer längeren Schreibphase an der Tafel ausholte. Mein Kugelschreiber fiel „rein zufällig“ unter den Tisch vor deinen Füßen. Wie ungeschickt von mir. „Zwei linke Hände.“, flüsterte ich in deine Richtung feixend und ohne den direkten Blickkontakt zu unterbrechen versank ich unter dem Tisch. Der gleiche Blick, den du mir heute Morgen zuwarfst, verfolgte mich aufmerksam, beinahe wie eine Überwachungskamera. Auch wenn ich dich von Zeit zu Zeit wie ein offenes Buch lesen konnte, war mir ein Gedankengang dieses mal schleierhaft. War es denn wichtig, was dir gerade durch den Kopf ging? Absolut nicht, da du bei dem, was ich dann tat, kein Mitspracherecht hattest. Du konntest ungefähr ein Wühlen wahrnehmen sowie ein Geräusch, das eine Jeans auf einem Teppichboden macht. Im Bruchteil einer Sekunde weiteten sich deine Augen und dein Gesicht wurde feuerrot, während dein Oberkörper kerzengerade erstarrte. Zwei Hände wanderten langsam von deinen Designer High Heels hoch an deine Knie und darüber hinaus. Die warmen Griffel schoben dir im gleichen Zug deinen Rock hoch und tasteten sich langsam voran. Deine Beine zitterten und ich wusste du musstest dir gerade auf die Zunge beißen, um ja keine Aufmerksamkeit zu erregen. Mit Schneckentempo schob ich deinen Rock hoch. Am Ziel, deiner Hüfte, angekommen machten die Hände eine Kehrtwendung und zogen deine schwarze Unterwäsche beim Zurückwandern runter. Auf Höhe der Knie ließ ich den String hängen und fuhr mit den Zähnen fort.

Eine dichte Geruchswolke, die förmlich nach Lust und Sex schrie, kam mir aus Richtung deines Beckens entgegen und im Englischen würde man den Zustand deines Strings als „drenched“ bezeichnen. Anscheinend hast du schon mit so etwas gerechnet oder warst einfach nur geil. Wie dem auch sei, unten angekommen hob ich einen Fuß aus der Spitzenunterwäsche und positionierte meine beiden Hände an der Innenseite deiner Kniegelenke. Ohne jegliche Spur von Gewalt, aber dennoch für dich in diesem Moment unaufhaltbar, öffnete ich das Tor in den Himmel und sah dem (wortwörtlich) glitzernden Antlitz entgegen. Mein Grinsen muss von einem Ohr zu anderem gegangen sein, als ich deine bereits triefend nasse Muschi erblickte und sofort wusste ich, was dir durch den Kopf geht. Im Tandem bewegten sich die Hände wieder in Richtung Körpermitte und ein gewisser Kussmund folgte. Der Geruch … Der Geruch war an Intensität zu kurz vor dem Ziel … beinahe – würde es sich nicht um deine unendliche Lust handeln – unerträglich. Ich spürte leichtes Zittern, fast schon Aufregung. Die Schauer sausten nur so über deine Schenkel und die Innenseite selbiger wurde zunehmend wärmer. Leichtes Hin und Her Rutschen auf dem Stuhl in Antizipation zu dem, was dir bevor stand, gesellte sich zu den Rennfahrern, die sich Gänsehaut schimpften und mittlerweile mehr Runden als am 24 Stunden Rennen von Le-mans hinter sich hatten. Langsam aber sicher ließen sich meine Lippen auf deinen unteren Lippen nieder. Der erste Kuss war an Leidenschaft, Erotik und Verlangen nicht zu überbieten. Du solltest das brennende Verlangen spüren und gleichzeitig deine Lust ins Zehnfache steigern. Der Kuss schien eine gefühlte Ewigkeit zu dauern. So wie jeder gute innige Kuss kam auch bei diesem bald die Zunge hinzu. Gierig labte ich mich an deinem frischen Nektar, badete in deinem Aroma und kostete den süßesten Honig, der jemals einen Honigtopf verlassen hatte. Aus den Augenwinkeln konnte ich beobachten wie das zweite Paar Lippen, genauer die Unterlippen, in reiner und roher Wollust geleckt und geknabbert wurden. Die Augenlider flackerten und die Pupillen schienen sich nicht auf einen Punkt im Raum festlegen zu können. Einer dieser verschmitzten Buben von Händen konnte es nicht lassen und musste unbedingt die noch vakante Öffnung mit dem Mittelfinger ausfüllen. Das Eindringen in den „fremden“ Komplex war ein Kinderspiel, so feucht wie du warst. Ich war nur froh, dass sich die Feuchtheitsgeräusche in Grenzen hielten. Ich wollte mit dir spielen und an den Rand des Wahnsinns treiben, aber nicht dich auffliegen lassen. Zumindest jetzt noch nicht… *squelsch* der Mittelfinger glitt langsam rein und am tiefsten Punkt wieder raus… *squelsch* unfassbar, bei höherem Tempo würden sich sofort alle umdrehen… *squelsch* ist das zu fassen? Wie kann jemand nur so feucht sei? *squelsch* dein Atem wurde schwer und dein Kinn senkte sich deinem Brustbein entgegen. Genau darauf habe ich gewartet. Mit gezielten „Peitschenhieben“ der Zunge und dem gekrümmten Mittelfinger erhöhte ich den „Lustdruck“ und stimulierte deine sensibelsten Stellen und in Nanosekunden war dein Oberkörper wieder aufgerichtet. Mit der Expertise eines wahren Meister seines Fachs und der Geduld eines buddhistischen Mönchs führte ich mein Teufelswerk in und an dir fort, mit dem einen einzigen Ziel dich vollkommen losgelöst jeglicher Kontrolle sabbernd kommen zu lassen. Jede noch so versteckte Spalte, jeder noch so versteckte Punkt wurde eingekreist, umstellt und mehr als ausgiebig bearbeitet. Die Folter, tatsächlich konnte man es nicht anders nennen, war unerbittlich. Das Hin und Her Rutschen wich einem Erbeben des ganzen Körpers. Das schwere Atmen wurde zu einem leisen Stöhnen, fast unhörbarem Stöhnen und die Augenlider fielen beinahe mit zurück geworfenem Kopf in Ekstase zu. Leider durchkreuzte ein gewisser Herr Dozent meinen Plan, dich in die Unendlichkeit des oralen Orgasmus zu stürzen. „Junge Dame in der letzten Reihe! Sie wirken etwas abgelenkt, wenn es Ihnen nichts ausmacht richten Sie bitte Ihre volle Aufmerksamkeit auf die Tafel. Ist mein Unterricht etwas zu langweilig für junges Volk wie Sie?“, schallte es autoritär durch den Raum. Mit hochrotem Kopf lalltest du: „Nein… Nghhh … Mir ja geraaaadee nur etwas schwindelig. Das gibt sich gleich wieder.“ Wie der Wohltäter, der ich nun mal bin, wollte ich meine omnidirektionalen Attacken auf dein innerstes Heiligtum für den Moment einstellen und entfernte langsam meinen Kopf aus deinen Beinen.

Ich erschrak, als deine Hand sich auf meinen Hinterkopf legte und mit kompromissloser Macht wieder in die Niagarafälle presste. Nun war ich derjenige, der mit weit aufgerissenen Augen dort saß, kniete und sich fragte, wer hier mit wem spielt. „Ich habe nur momentan gewisse Probleme. Ich bitte um Entschuldigung.“ fügtest du noch hinzu, formuliert wie ein abgebrühter Profi. „Aha. Für gewöhnlich ist das etwas zu privat für diese Räume, aber ich schätze die Ehrlichkeit. Hatten sie nicht einen Sitznachbarn?“ entgegnete der Dozent verwundert. „Ja, der hat gerade eine wichtige Aufgabe zu erledigen, schließt sich uns aber gleich wieder an.“. Gelogen wie ein Weltmeister. Ich hatte gar keine andere Wahl als meine Zunge rauszustrecken und war tatsächlich in dem Moment mit dem Gedanken beschäftigt, dass ich vielleicht nicht wieder lebend zwischen den Beinen hervorkommen würde. Die Direktion deiner Hand war unmissverständlich. Entweder/oder – war das Credo des Moments. Und bei Gott hatte ich mich ins Zeug gelegt. Oder eher wurde ich von dir ins Zeug gelegt. Waren die ersten Anweisungen noch behutsam und methodisch, glich der momentane Status einem Massaker an meinen Zungenmuskeln. Ich war mir sicher ich würde dort, kniend und dem Tisch mit dem Kopf zwischen deinen Beinen sterben, sollte ich nicht die hohen „Erwartungen der Hand“ erfüllen können. Links, rechts, von oben und unten, im Kreis kreisend, *lach*, ich bot alles, was ich bis zu diesem Moment an Leckkunst angesammelt hatte, auf. Den Rhythmus des Mittelfingers konnte man als hysterischen Todeskampf bezeichnen. Es dauerte gar nicht lange, bis das Beben ruckartig wurde und ein großer Schwall deines Safts in meinen Mund spritzte, meine Zunge flutete und an meinem Kinn hinunter lief. Dein Körper zuckte in Wellenbewegungen, dein Oberkörper fiel zusammen und baute sich wieder auf. Dein Stöhnen wurde tiefer und nicht nur die Hand kontrollierte meinen Kopf, auch deine Beine schlangen sich um mich und versuchten mich in deine zuckende und pulsierende Pussy zu drücken. Sie hielten mich an Ort und Stelle, bis du meinen Einsatz als genug erachten würdest. Natürlich als Bestrafung meiner Unverfrorenheit. Als der konstante Fluss nachließ, lockerte sich der Würgegriff der Python und ich konnte mich gerade noch so auf den Stuhl als rettende Insel schleppen. Ein widerlich selbstzufriedenes, befriedigtes Grinsen kroch über deine Lippen. Eines dieser Grinsen, die nur ein totaler Sieg nach sich zog. Immer wieder lächelten mich deine Lippen an und ich wollte einfach nicht drauf reagieren. Die Uhr schlug zwölf und es war Mittagspause. Ich machte mich schnell auf zur Tür und wollte mich klammheimlich aus dem Staub machen, als eine Hand auf meinen Po nieder sauste und ein erquicktes: „Hat Spaß gemacht, gerne wieder“, in Verbindung mit einem Zwinkern von hinten links erschallte. Beim Überholen streiftest du mich und drücktest mir dein vollgesogenes Höschen in die Hand, komplett unbemerkt wie eine Meisterdiebin. „Den hole ich mir später wieder“, mit diesem Worten und einem Blick, der erbarmungslose Rache versprach, verschwandest du in der kleinen Menge… „Congratulations … You’ve played yourself.“

Der einzige Gedanke, der in mir nachringte. Immer und immer wieder.

(S)experience(d) · Gedanken · Inspired · Kopfkino

Fucked by thoughts

Schon seit Tagen unfassbar geil. Heute ist es so weit. Ich halte es nicht mehr aus. Mein Vibrator liegt bereit, wohingegen mein Internet nicht funktioniert. Nun, dann bediene ich mich halt ausschließlich meiner Gedanken. Meinem Kopfkino. Denke ein paar Tage zurück, als ich bei dir war und wir nebeneinander auf deinem Bett lagen. Vor uns dein Laptop, auf welchem ein anständiger Blacked Porn läuft. Ich wollte dir mal zeigen, welche Szenen mich richtig scharf machen. Und dir schien es zu gefallen… Zum Glück hast du zwei Vibratoren, so konnten wir uns gleichzeitig befriedigen. Dabei sollte es aber nicht bleiben…

Dein Stöhnen wird immer lauter, mehr und mehr gibst du dich deiner Lust hin. Aus deinem Gesicht spricht die pure Lust. Apropos Lust.. Ich hab große Lust, dich zu fingern. Du willigst ein und meine Hände wandern von deinen nackten Brüsten hin zu deiner Möse. Gott, wie kann man nur so nass sein. Mein Finger rutscht fast von alleine in dich rein. Nach kurzer Zeit nehme ich einen zweiten dazu. Spüre dich überall. Spüre, dass du bald kommst. Und ich sollte Recht behalten. Deine ganze Lust gipfelt in einem fulminanten und lautstarken Orgasmus. Dein ganzer Körper erzittert. Du öffnest die Augen und schaust mich glücklich-befriedigt an. Lächelnd reichst du mir den Vibrator, den deutlich besseren von beiden. Ich merke schon, dass ich nicht mehr lange brauche. Dein Orgasmus hat mich so unfassbar geil gemacht. Plötzlich sagst du „Ich kann dich auch fingern“. Erstaunt antworte ich „Echt? Ja, sehr gerne“ und spüre schon deine weiche Hand an meiner Muschi. Gekonnt schiebst du mir zwei gekrümmte Finger rein. Oh mein Gott. Das fühlt sich einfach unglaublich an. Niemand fingert so gut wie du. Du triffst genau die richtigen Punkte und die perfekte Intensität. Lange halte ich nicht mehr durch, denk ich. Bevor ich zu Ende denken kann, überrollt mich ein Orgasmus von solch einer Stärke, wie ich es selten erlebt habe. Krass! Das war heftig.

Erneut läuft ein Blacked Porn. Jedoch liege ich diesmal alleine und auf meinem Bett. Es ist mein Vibrator an meiner Klitoris und nicht deiner. Es sind deine Finger. In Gedanken. In mir. Ich komme. Dank dir.

(S)experience(d) · Begegnungen · Inspired

Das Wiedersehen

Alter Schwede. Wie viele Jahre ist das bitte her? Dürfte beinahe 10 Jahre her sein, als wir uns zuletzt sahen. Damals rein freundschaftlich und daran sollte sich doch bis heute nichts geändert haben oder? Naja, Komplimente hast du mir damals schon gemacht. Es lief aber nix und dann waren wir beide in Beziehungen, hatten Ewigkeiten keinen Kontakt. Bis zum Tag X. Du hast auf meinen Post reagiert, da ich einen Besuch in deiner Stadt plante. Wir schrieben uns, tauschten Nummern. Du – frisch getrennt. Ich – Single seit über einem Jahr. Kaum verändert hätte ich mich, so schmeichelst du mir. Wir tauschen Bilder, die Neugierde wächst. Ist das friendship only?

Etwas überfordert von den vielen Menschen stehe ich am Alex und warte auf dich. Etwas aufgeregt bin ich auch, nach den ganzen Jahren. Und da bist du auf einmal. Gut aussehend wie damals. Reifer. Anders. Nimmst mir mein Gepäck ab und wir fahren mit dem Taxi zu dir. Du machst uns noch schnell Rührei, da wir beide halb am Verhungern sind. Dann werden die Sachen gepackt, wir sind bei Bekannten von dir zum Grillen auf der Dachterrasse eingeladen. Also erneut ab ins Taxi und los geht’s. Auf dem Weg dorthin haben wir noch ein Studenten Pärchen mitgenommen. Die Fahrt dauerte eine halbe Ewigkeit. Doch schließlich sind wir angekommen. Wow – was für eine Wohnung! Den Altersdurchschnitt reiße ich erst mal runter, dann helfe ich in der Küche und erkunde das Buffet. Gut gesättigt unterhalte ich mich mit einigen Gästen. Einen richtigen Draht entwickel ich dabei nicht und auch du fühlst dich etwas deplatziert. Nichtsdestotrotz gönnen wir uns noch einen Drink auf der Dachterrasse. Stehen dicht nebeneinander. Ich genieße deine Nähe und habe das Gefühl, dass du meine suchst. Nur Einbildung? Langsam hält uns wirklich nix mehr auf der langweiligen Party und so fahren wir wieder zu dir. Noch im Taxi versprichst du mir eine Nackenmassage.

Und so betreten wir erneut deine wunderschöne Wohnung. Wirklich. Ich habe selten so eine schöne und so große Wohnung gesehen. Du machst Musik an und wir es uns auf deinem riesigen Sofa bequem. Die Musik ist sehr atmosphärisch, ich beginne mich immer mehr zu entspannen… Da spüre ich deine Hände an meinem Nacken. Langsam beginnst du mich zu massieren. Ich schließe die Augen und genieße. Schon längst spüre ich das Knistern in der Luft. Dein Duft, deine Nähe. Deine Deckenbeleuchtung, unzählige kleine Lichter wie am Sternenhimmel. Du küsst meinen Hals. Ich erschaudere leicht. Lege meinen Kopf in den Nacken. Drehe mich zu dir um. Wir küssen uns. Langsam, ganz langsam. Unsere Lippen finden zueinander, unsere Zungen finden sich. Es passiert einfach. Ich weiß nicht, wie lange wir uns so küssen… Irgendwann ziehst du mich rüber in dein Schlafzimmer. Ziehst mich langsam aus und beginnst mich zu lecken. Du weißt genau, was du tust und steigerst meine Lust ins Unermessliche. Tropfnass ist meine Muschi, triefend vor Lust. Jetzt bist du dran. Ganz langsam küsse ich deinen Bauch und arbeite mich Stück für Stück runter. Dein Schwanz ist schon die ganze Zeit hart. Ich massiere ihn durch deine Shorts, lasse mir bei allem ganz viel Zeit. Ich will dich genießen. Mit meiner Zunge küsse ich deine Schwanzspitze, bevor ich ihn ganz in mir aufnehme. Dein Schwanz ist wirklich wohlgeformt, da macht mir das Lutschen gleich viel mehr Spaß. Allzu lange lässt du mich jedoch nicht. Drückst mich zurück, ich lege mich auf den Rücken. Du ziehst dir ein Kondom über und bist auf einmal über mir. Dein erregter Blick macht mich unfassbar an und ich bin mir sicher: auch du siehst das Verlangen in meinen Augen. Langsam dringst du in mich ein. Ich stöhne laut auf. Fuck – fühlst du dich geil an. Noch geiler ist es, dir in deine schönen Augen zu sehen, während du mich nimmst. Wir wechseln mehrfach die Stellung, du hältst eine halbe Ewigkeit durch, bis zu schließlich in mir kommst. Völlig verschwitzt liegen wir nebeneinander und schlafen schließlich irgendwann ein. Sehr früh morgens wache ich auf, während du noch tief und fest neben mir schläfst. Ist das wirklich passiert? Ich greife zu meinem Handy und knipse heimlich ein Foto von uns. Diesen Moment möchte ich gerne festhalten. Hinterher ist alles anders…

(S)experience(d)

Thorsten – oder: Ein Plädoyer für Sex mit älteren Männern

Oh, das kann ich so gut nachvollziehen…

AUTHENTISCH ANONYM

Was haben Männer wie Patrick Dempsey, Gerard Butler und George Clooney gemeinsam?
Sie sind alle weit über 40 und ich würde liebend gern Sex mit ihnen haben!
Mit diesem Vorhaben optimierte ich meine Suche und begab mich auf die Reise nach Männern, die doppelt so alt waren wie ich.
Ich hatte genug von Männern, die nicht wussten was sie wollten, mit 30 noch in Wohngemeinschaften wohnten und die immer gleichen Orte zum ersten Kennenlernen vorschlugen.

Thorsten lernte ich, wie konnte es anders sein, online kennen.
Seine Bilder gefielen mir auf Anhieb: stahlblaue Augen, braungebrannt, unglaublich charmantes Lächeln!
Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr, dass er ein ziemlich hohes Tier in der Immobilienbranche war.
Wie es der Zufall so wollte, hatte er in der nächsten Woche einen Termin in meiner Stadt und so verabredeten wir uns zum Kennenlernen in seiner Hotellobby.
So viel zu kreative erste Dates…
Meine Angst, keine…

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Gedanken · Inspired · Kopfkino · The inner mind

Wenn Stimmen triggern

Was Stimmen alles auslösen können, habe ich sowohl aktiv als auch passiv bereits erleben können.

Fangen wir mit aktiv an. Während einer Busfahrt habe ich einige Sprachnachrichten von einem Mann erhalten. Beim Abspielen der ersten Nachricht war ich wie erstarrt. Ein Kribbeln durchfährt mich, auf meinen Armen zeichnet sich eine Gänsehaut ab. Mit jeder neuen Nachricht bin ich zunehmend elektrisierter. Mein Kopfkino beginnt zu rattern und ich stelle mir vor, wie ich ihm näher komme. Diese Stimme! Nach einiger Zeit werde ich immer geiler. Letztendlich war ich gleichzeitig scharf und inspiriert und habe – ausgehend von meinem Kopfkino – einen neuen Blogeintrag verfasst.

Inwiefern passiv?

Nun, mein Sub erhält regelmäßig die eine oder andere Sprachnachricht von mir und ist jedes Mal auf’s Neue elektrisiert. Das kann ich anhand seiner Reaktion unschwer erkennen. Und ich spiele auch gerne mit meiner Stimme. Nach dem Aufstehen beispielsweise hat sie einen anderen Klang als sonst. Verruchter, erotischer. In dem Kontext hat sie daher auch schon den Titel „Bettstimme“ verliehen bekommen. Und ich liebe es mit meiner Bettstimme zu kokettieren.

Was sind eure Erfahrungen mit der Wirkung von Stimmen?

Gedanken · Inspired · porn

Increased libido & porn

Mit den steigenden Temperaturen stelle ich auch einen Anstieg meiner Libido fest. Hatte ich vor ein paar Monaten noch „nicht richtig Lust“, so verspüre ich inzwischen täglich Lust. An einem Tag war es so heftig, dass ich 4 Orgasmen hatte. Da hat einer nicht gereicht. Und dabei war ich den ganzen Tag alleine. Ich brauch‘ nicht unbedingt eine andere Person, um auf meine Kosten zu kommen. Und an dem Tag hab ich es einfach unfassbar genossen, mit mir alleine zu sein. Natürlich habe ich dabei Pornoclips geguckt. Wer meinen letzten Blogeintrag gelesen hat, weiß ja welche Kategorie definitiv am Start war… 😁 und doch erregen mich auch noch einige andere, pornografische Genres. Zum Beispiel einige im BDSM Kontext. Obwohl ich nicht devot/submissiv/masochistisch bin, so kicken mich insbesondere Szenen, in denen eine Frau dominiert/gequält wird. Wobei oftmals auch zwei Frauen gleichzeitig bearbeitet werden. Okay, das klingt jetzt etwas mechanisch. Anyway. Wenn eine attraktive Frau festgebunden und wehrlos irgendwo hängt oder liegt und der Mann beispielsweise immer wieder mit ihrer Lust spielt, dann kickt mich das immens. Es dauert meist nicht lange, bis sie „Please Master, can I come please?“ schreit. Ich bin dann auch meist schon kurz vor’m Kommen. Halte zwischendurch immer wieder kurz inne, um meinen Orgasmus herauszuzögern. Ich will zumindest durchhalten, bis der Master seine Sub fickt. Am geilsten ist dieser Bondage Sex, wenn ihre Beine schon ein wenig gespreizt sind.

Manchmal stell ich mir vor, ob ich diese Rolle auch einnehmen könnte. In meiner Vorstellung ist es schon geil, mal so richtig benutzt zu werden. Fakt ist jedoch auch: Ich lasse mich nur bis zu einem gewissen Grad dominieren und es muss der richtige Mann sein. Oh damn. Da muss ich an ein Erlebnis mit einem Schwarzen denken. Das war krass! Aber dazu vielleicht an einer an Stelle mehr – wenn ihr mögt? 😉

Fetisch · Gedanken · Schwänze · The inner mind

Black(ed)

In diesem Blogeintrag setze ich mich mit einer Vorliebe von mir auseinander.

Ganz interessant finde ich, dass ich diese Vorliebe bzw. diesen Fetisch erst Mitte 20 entwickelt habe. Finde ich relativ spät. Denn immerhin wusste ich schon mit 15 Jahren, dass ich bisexuell bin. Also – what’s it all about?

Ich steh‘ auf Schwarze. Ja, schwarze Schwänze. Dies hat auch zu (m)einer favorisierten Pornokategorie „Blacked“ geführt. Es fängt ja schon mit dem anderen Körperbau an. Breiter, athletischer, stärker. Und oftmals sind sie auch untenrum breiter gebaut. Auch nicht immer, wie ich schon einmal erlebt habe. Und bitte nicht falsch verstehen. Es muss nicht immer ein XXL Schwanz sein. Vielmehr kommt es ja darauf an, wie der Mann mit seinem Gemächt umgehen kann.

Und so finde ich mich regelmäßig vor dem Laptop sitzend wieder, im Browser ist pornhub (für mich die beste Pornoseite derzeit) bereits aufgerufen und mein Spielzeug liegt aufgeladen neben mir. Das Angebot reicht von Hardcore, Teen, Double Penetration, Anal bis hin zu Threesome. Bei meiner Entscheidung gehe ich eigentlich immer nach der Figur der weiblichen Darstellerin. Ich mag einfach keine dünnen Frauen. Und ebenso wenig künstliche Atombrüste und glatt gewachste Venushügel – wie bei einer Puppe. Sowas stößt mich persönlich eher ab. Eine Frau kann und sollte doch aussehen wie eine Frau!

Was mich bei derartigen Pornos kickt ist nicht nur der Unterschied bzw. Kontrast in Hinblick auf die Hautfarbe… Es ist vor allem die Lust. Bei schwarzen Männern sieht man so schön, wie der Schwanz glänzt und mit jedem Stoß noch nasser wird. Das zu sehen macht mich unfassbar scharf. Meistens muss ich immer wieder kurz unterbrechen, da ich andernfalls zu schnell kommen würde. SO SEHR flasht mich der Anblick. Hinzu kommt auch, dass es kein Blümchensex ist. Da geht es schon gut zur Sache und die Männer packen auch ordentlich zu. Bislang hatte ich mit genau 3 schwarzen Männern Sex. Einer von ihnen hatte den größten Schwanz, den ich je gesehen und gespürt habe. Nebenbei bemerkt auch der einzige Penis, den ich nicht ganz in meinen Mund bekommen habe. (ja, ich stehe sehr auf Deepthroat)

Irgendwann erhoffe ich mir eine bisher unerfüllte Fantasie in die Tat umsetzen zu können: einen Dreier mit 2 schwarzen Männern.